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Bezirk 3 OWL führte dritte Schulung zum Auflageschießen durch
Michael Stäube als Initiator und Referent tätig
Mennighüffen (RE). Michael Stäube als Initiator und Referent führte die dritte Schulung für das Luftgewehr-Auflageschießen im Breitensport durch. Erneut war der außerordentlich gut geeignete Luftdruckstand der SGes Mennighüffen dafür bestens vorbereitet, noch dazu liegt dieser geographisch im Mittelpunkt Ostwestfalens. Kaum verwunderlich daher, dass Teilnehmer von Südfelde bis Barntrup daran teilnahmen. Eingangs führte der auch teilnehmende Bezirksvorsitzende, Rüdiger Eichhorn, in seinem Grußwort aus, dass im vergangenen Jahr das Angebot zu dieser Fortbildung vom lizenzierten ausführenden Trainer, angeregt wurde. Organisatorisch wurde dies dann zu Beginn des Jahres 2025 vor Ort besprochen. Jeweils einer Anfänger- und Fortgeschrittenenveranstaltung folgte nun eine Weitere. Der Bezirk 3 bedankte sich ausdrücklich beim bekannten Sportschützen, dass er gern seine Erfahrungen an, z. T. auch Konkurrenten, vermittelt. Im theoretischen Teil zu Beginn wurden die Vorbereitungen zum Wettkampf (mentale Einstellung und persönliche Sportgerätekontrolle), die gängigen Voraussetzungen der Optik, am Diopter und Korntunnel, oder auch der Schaftbacke oder -kappe benannt.
Weiterhin strich Michael besonders die positiven Wirkungen auf Körperhaltung und Gleichgewicht, die Koordination der Feinmotorik bei geringer körperlicher Belastung des Auflageschießens heraus. „Eine innere Ruhe in Verbindung zur Präzision und Konzentration, sei eine deutliche Stressreduzierung im alltäglichen Leben“, so die Kernformulierung. „Der soziale Aspekt, mit Stärkung der sozialen Kontakte und ausgeprägtem Gemeinschaftsgefühl, sind heute wichtiger denn je“, so hieß es weiter. „Durch die öffentliche Vorstellung unseres „Breiten“-Sports sollten wir alle durch Angebote auf Firmenfeiern oder Stadtfesten z. B. mit den Lichtpunktanlagen für ein verbessertes Image der Schützen sorgen“, so eine weitere Feststellung. Danach ging es an die praktische Umsetzung der erarbeiteten Voraussetzung für einen erfolgreichen Wettkampf in Form von durchzuführenden Probe- und Wettbewerbsschüssen. In diesem Format wurden die jeweils „Nichtaktiven“ angehalten evtl. auftretende Fehler der Agierenden aufzuzeigen und Vorschläge zur Verbesserung einfließen zu lassen.
Eine kritische Bewertung des eigenen Vermögens und Fehleranalyse sind weiterhin wichtige Komponenten in der nachgestellten Auswertung eines jeden erzielten Ergebnisses. Vielleicht hilft ja auch mal ein Foto oder Video bei der Ausübung, sich positiv weiter zu entwickeln. Eine andere Möglichkeit stellte Kerstin Kailuweit mit den Vorteilen einer Scatt-Anlage vor. Von der graphischen Aufzeichnung des Zielführung bis zum „Nachhalten“ eine gute Trainingsmethode um sich zu verbessern. Mit eigens erstellten Folienschablonen überraschte der Schulungsleiter dann. So wurde der Zielspiegel, das Ringkorn, der umgebenden Korntunnel, ggf. auch mit Duplexzusatzring, bis hin zur Beeinflussung der Räumlichkeit (Schilder, Plakate) plastisch dargestellt. Eine jeweilige, in den einzelnen Darstellungsfolgen mögliche, Fehlervermeidung (Beispiel „Verkantung“, „Zentrierung“) konnte damit anschaulich gemacht werden. Auch für die z. T. erfahreneren Sportler war dies „Neuland“, welches auch besonders in der Jugendarbeit dargestellt werden sollte, so die einhellige abschließende Meinung des Auditoriums.
Zum Schluss noch ein Leitwort von Michael Stäube zur mentalen Vorbereitung und Ausführung eines Trainings und Wettkampfes: „Ich schaffe das!“ Einen Ausdruck gab es für jeden Teilnehmer zum ggf. Gebrauch. Das „billigste Trainingsgerät der Welt“, ein zwischen Daumen und Zeigefinger zu spannendes Gummiband, um den Abzug zu simulieren, wirken bestimmt nachhaltig, erfreute ebenso die 20 Anwesenden. Über den Tag versorgte Klaus Altmann die Anwesenden mit Essen und Trinken an seiner Heimstatt, dem Schützenheim am Pfarrholz. Auch fungierte er zwischenzeitlich als schießsportlicher Verantwortlicher für die Eingaben an der elektronischen Trefferaufnahme.

Fotos (RE): Die Teilnehmer der Schulung, in der Mitte der Referent Michael Stäube
1. Bezirksmeisterschaft Breitensport als neues Angebot
Nachwuchssportler/innen Ostwestfalens im Vergleich
Stemwede/Minden (RE). Erstmalig richtete der Bezirk 3 Ostwestfalen und Lippe im WSB, eine eigenständige Meisterschaft im „Breitensport“ aus. Im Landesleistungs-
Stützpunkt in Stemwede – Oppenwehe starteten dabei 25 Nachwuchstalente in fünf Teams unter der Leitung des Bezirkssportleiters Konrad Adamitz, den Bezirks-
jugendleitern Jochen Dräger und Jörg Seifart. Die Jüngsten zielten mit dem Lichtsportgerät Gewehr, die Älteren mit dem Luftgewehr jeweils in der Anschlagart Auflage. Mit der Überlegung, auch Anfängern eine Chance zu bieten um in den leistungsbezogenen Schießsport einzusteigen, hatte der letztjährige Landes- Jugendtag des WSB dem Antrag entsprochen, diese Möglichkeit aus werbenden und Motivationsgründen zu schaffen. Der OWL-Bezirk setzte dies nun um. Im Vergleich der sechs Schützenkreise Ostwestfalens, dominierten die jungen Sportler/innen aus dem nächst liegenden Bereichen, dem Schützenkreis Lübbecke und Minden, vereinzelt aber auch darüber hinaus.
Mit dem Lichtgewehr holte sich der SV Hubertus Nordhemmern das ersehnte Mannschaftsgold mit 493,0 Ring. Die silberne Auszeichnung ging an den SV „Heidegruß“ Seelenfeld in der jüngeren Schülerklasse bis zum 12. Lebensjahr mit 490,1 Ring. Bronze gab es für den SV Oppenwehe 403,6 Ring. In der Altersgruppe bis 14 Jahre, im Luftgewehrwettkampf holte sich Seelenfeld (566,0) als einziges komplettes Team den 1. Platz. In der Jugendklasse siegte das Team des SV „Frohsinn“ Quetzen (870,8), ebenfalls mit dem Luftgewehr am Start.
Einzel-Podestplätze nach jeweils 20 Wertungen errangen mit dem Lichtsport Gewehr bei den Schülern B: 1. Marton Strohmeier (Seelenfeld 184,0), 2. Ida Heitmann
(Oppenwehe 175,2), 3. Jara Martha Borcherding (Seelenfeld 174,7). Einziger Schüler A und damit Bezirksmeister im Lichtsport wurde Paul Bülter (SV Versmold 180,7). In der Klasse der Schüler A siegte Ella Marie Borcherding (Seelenfeld) mit 292,9 Ring im 30 Schussprogramm mit dem Luftgewehr. 2. Marie Schafmeier (Nordhemmern 290,6), 3. Lenja Nürge (Seelenfeld 284,8).
Die Altersgruppe der Jugendlichen, im Alter von 15 bzw.16 Jahren, fanden im Luftgewehrwettkampf ihre Platzierten mit: 1. Vincent Stahlhut, der letztjähriger Kreisjugendkönig des SK Minden aus Quetzen, der als einziger die Grenze von 300 Ring, mit 301,6 Ring in Zehntelwertung, übertraf. 2. sein Mannschaftsmitglied Kilian Vogelsang (297,5), 3. Julia Becker (Oppenwehe 292,8). Im Juniorenbereich bis zum 18. Lebensjahr zeichnete sich Phil Rösener (Seelenfeld 291,6) als Bezirksmeister 2025 aus.
Neben den Platzierungserinnerungen in Gold, Silber und Bronze bekam jeder Teilnehmer eine eigens gestaltete Urkunde mit der dokumentierten erreichten Leistung mit auf den Heimweg. Alle Sportlerinnen und Sportler und Betreuer betonten positiv den fairen Umgang untereinander, den neuen Wettkampfmodus und die ausgezeichnete Ausrichtung der Vergleiche. Dies wir sicherlich dazu dienen eine positive Werbung in der Schützennachwuchswerbung zu erzielen.

25 Nachwuchstalente in fünf Teams unter der Leitung des Bezirksspl. Konrad Adamitz, Bezirksjl. Jochen Dräger u. Jörg Seifart
Petershagen (RE). Der Schützenkreis Minden befestigte jetzt eine sichtbare Erinnerung, in Form der Bezirkskönigsscheibe 2024, an das Haus von Kai Drinkuth in Petershagen/Lahde. Er hatte im September des vergangenen Jahres den Titel eines Bezirkskönigs OWL in Lemgo mit einem besten „Teiler Schuss“ von 5,7 errungen. Er war damit den weiteren beteiligten 74 Majestäten aus Ostwestfalen und Lippe deutlich überlegen.
Stefan Wilken, als kommissarischer 1. Vorsitzender der heimischen Untergliederung des Westfälischen Schützenbundes (WSB), löste damit einen neuen Beschluss seines Vorstandes ein, einer etwaigen amtierenden Bezirksmajestät, ein äußeres Symbol, in Form einer Ehrenscheibe, zukommen zu lassen.
In besonderer Weise wurde diese traditionelle Veranstaltung, des „Scheiben-anschlags“, durch den Kreisjugendleiter Jörg Friedland, erlebnisreich mit humorigen Worten für alle Anwesenden bereichert und mit einem „Akkuschrauber“ durchgeführt. In seinem Grußwort an die Gästeschar und Vereinsmitglieder des Schützenvereins „Frohsinn“ Lahde, danke Rüdiger Eichhorn, als Vorsitzender des Bezirkes 3 Ostwestfalen und Lippe im WSB, nicht nur dem Schützenkreis Minden für die Übernahme der Kosten für die wertschätzende Insignie. Darüber hinaus zollte er auch Dank und Respekt für die Durchführung am Haus des Königs Kai Drinkhut und seiner Ehefrau.
Am 20.09.25 wird auf dem Schießstand des SV Minderheide das diesjährige Bezirkskönigsschiessen durchgeführt und der Nachfolger von Kai Drinkuth ermittelt.
Schon jetzt sind alle amtierenden Würdenträger der 58 Schützenvereine des Kreises herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Foto/RE (v.l.n.r.): Stefan Wilken, Bezirkskönig Kai Drinkuth, Jörg Friedland
Erstes Bezirks – Training Luftgewehr Auflage für Anfänger
Am Samstag, den 26.04.25 sind die12 angemeldeten Kursteilnehmer zum ersten Bezirks – Training im Schützenhaus der SG Mennighüffen
(Schützenkreis Herford) eingetroffen, um ein 6-stündiges Luftgewehr Auflage Training zu bekommen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer wurde auch sofort der neu renovierte Luftgewehrstand aufgesucht und die Sportgeräte zum Einsatz vorbereitet.
Es ging mit der ersten Gruppe los, sie sollten eine 30 Schuss Serie schießen, wie sie es auch auf ihren Heimstand machen würden.
Die zweite Gruppe mit etwas mehr Erfahrung hatte die Aufgabe die Schützen zu beobachten und deren Fehler zu erkennen.
Dies wurde gleich im Anschluss zu jedem Schützen erklärt und was man beim nächsten Mal alles Neue beachten sollte.
Die zweite Gruppe wusste jetzt Bescheid worauf geachtet wird, siehe da, es sind die gleichen Fehler passiert wie im ersten Durchgang mit den Anfänger Schützen.
Auf die Frage des Trainers (Michael Stäube) kam die Antwort:
Das mache ich schon immer so!Weil uns das keiner gesagt hat.
Nach einer kleinen Pause und etwas Stärkung vom Grill, ging es weiter, um das neu gelernte umzusetzen.
Ein bisschen den Stand verändert, Gewehr Einstellung geändert und bei einer Schützin hat sich ihre persönliche Leistung sogar um 3 Ringe gesteigert mit Zehntel!!!
Schon sind die 6,5 Stunden vorbei und die Teilnehmer machten sich auf ihren Heimweg, vom Stemmer, Hahlen bis nach Heepen, Blomberg.
Gut Schuss
Michael Stäube




Verabschiedung aus den Ämtern der WASA-Referenten
Heinrich Wallbaum und Reinhard Wiech überrascht
Der Bezirk 3, Ostwestfalen und Lippe, repräsentiert durch den 1. Vorsitzenden Rüdiger Eichhorn und der Schützenkreis Minden, vertreten durch den 1. V. des SK Minden, Burkhard Kemena, überraschten ihre Waffen-Sachkunde Referenten anlässlich ihres letzten verantwortlich durchgeführten Lehrganges. Das Erscheinen der beiden Vorsitzenden rührte die, aus dem Ehrenamt
ausscheidenden Verantwortlichen, Heinrich Wallbaum und Reinhard Wiech sehr nachdrücklich.
Die Information zu diesem Termin kam vom Nachfolger in den Ämtern für den SK Minden und Bezirk 3, Christian Wölke (SGi Minden-Nordstadt), der schon in den vergangenen 10 Jahre, als Referent beteiligt war und nun die Verantwortung in beiden Aufgabenbereichen übernimmt.
Heinrich Wallbaum (PolSV Lippe-Detmold) war die vergangenen zwei Jahrzehnte für den SK Lippe im Amt und übernahm auch die Aufgabe für den Bezirk in 2019 wie selbstverständlich. Von 2010 – 2019 war er ebenfalls als 2. Kreisvorsitzender engagiert in seinem Heimatkreis.
Reinhard Wiech (SGi Minden-Nordstadt) hat seit mehr als 50 Jahre die verschiedensten funktionalen Ehrenämter auf Vereins-, Stadtverbands-, Kreis- und Bezirksebene versehen. Dabei war er von 1997-2001 dritter Kreisvorsitzender, anschließend bis 2010 Kreisvorsitzender des SK Minden. Danach folgte die Verantwortung als WASA-Referent nahtlos bis zum heutigen Tag.
In Form eines kleinen Genusspräsentes, „auch für die stets geduldig akzeptierenden Ehefrauen“, danke der Bezirksvorsitzende Eichhorn wörtlich beiden Ehrenamtlern. Kreisvorsitzender Kemena hatte einen Blumengruß parat und zeichnete, auch als Motivation für die zukünftige Arbeit, Christian Wölke mit der Goldenen Ehrennadel des WSB aus.

Foto v.l.n.r.: Rüdiger Eichhorn, Reinhard Wiech, Christian Wölke, Heinrich Wallbaum und Burkhard Kemena